Pressespiegel (Essenheim)

Pressemitteilung

Essenheim geht vorwärts: Neue Veranstaltungsreihe zu Klima, Umwelt und Lebensqualität startet

Essenheim, April 2026 – Wie wollen wir in Zukunft in Essenheim leben? Und was können wir heute schon tun, damit unser Ort lebenswert, widerstandsfähig und zukunftsfähig bleibt?

Unter dem Motto „Unser Ort, unser Leben, unser Beitrag“ startet eine neue Veranstaltungsreihe, die genau diesen Fragen nachgeht. Im Mittelpunkt stehen Klima, Umwelt und Lebensqualität – und vor allem die ganz konkrete Frage, wie globale Herausforderungen lokal gelöst werden können.

Die Reihe bringt dafür Menschen zusammen, die etwas zu sagen haben: Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Beratung geben fundierte Einblicke, verständlich erklärt und nah an der Realität. So entsteht ein Mix aus Wissen, Austausch und konkreten Ideen für den Alltag vor Ort.

Die Veranstaltungen finden im Saal im Obergeschoss des Domherrenhofs (Straße der Champagne 1, 55270 Essenheim) statt. Durch die Reihe führt Dr. Gunther Tiersch als Moderator.

Eintritt ist frei!

Auftakt am 21. Mai, 19;00 Uhr: „Klima im FokusDr. Gunther Tiersch

Den Start macht am Mittwoch, 21. Mai um 19 Uhr Dr. Gunther Tiersch, Essenheim, mit dem Vortrag
„Unser Wetter, unser Klima! Wir können uns noch entscheiden!“
Ein Abend über aktuelle Entwicklungen, Klimawandel und die Spielräume, die wir noch haben.

28. Mai, 19;00 Uhr: „Natur trifft Geschichte“ Bodo Witzke

Am 28. Mai um 19 Uhr nimmt Bodo Witzke, Klein-Winternheim, das Publikum mit auf eine besondere Reise: „Freiheit statt Beton – die Geschichte eines rheinhessischen Bachs“
Ein Blick darauf, warum naturnahe Gewässer mehr sind als nur Landschaft, nämlich echte Lebensräume.

2. Juni, 16:00 Uhr, Dalles Café: „Energie sichtbar machenBettina Niestrath

Am 2. Juni um 16 Uhr geht es raus ins Dorf: Bettina Niestrath (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Mainz) lädt zum Klima-Walk durch Essenheim ein. Mit einer Infrarotkamera werden energetische Schwachstellen sichtbar gemacht. Danach folgt ein Kurzvortrag im Dalles Café.

11. Juni, 18:00 Uhr: „Wenn Regen zum Schatz wirdRonald Bahrt

Starkregen wird zum Thema des Abends:Um 18 Uhr startet ein Rundgang durch Essenheim, um 19 Uhr folgt der Vortrag von Ronald Bahrt, Essenheim: „Wenn Regen zum Schatz wird – Das Schwammdorf-Prinzip für Essenheim“. Statt Wasser schnell abzuleiten, zeigt das Konzept neue Wege: speichern, versickern lassen, nutzen – für weniger Überflutung und mehr Klimaanpassung.

Für den passenden Sound sorgt JAZZ DEPARTMENT mit Georg Boeßner (Piano) und Florian Werther (Bass) und macht den Abend auch musikalisch besonders.

18. Juni, 19:00 Uhr: „Gesundheit im KlimawandelProf. Dr. Thomas Münzel

Den Abschluss bildet am 18. Juni um 19 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr. Thomas Münzel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz: „Auswirkungen von Hitze und Feinstaub auf die Gesundheit“.
Ein eindrücklicher Blick darauf, wie sehr Umweltfaktoren unseren Körper beeinflussen – und warum Handeln dringend notwendig ist.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Bündnis 90/Die Grünen Essenheim. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzudenken, mitzudiskutieren und die Zukunft ihres Ortes aktiv mitzugestalten.


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Friedliche Demonstration fordert Tempo 30 in Essenheim

Essenheim, 17.01.2026 – Rund 90 Bürgerinnen und Bürger demonstrierten am Samstag bei sonnigem Winterwetter für die Einführung von Tempo 30 auf der engen Durchgangsstraße in Essenheim.

Ziel der friedlichen Aktion war die Umsetzung von Tempo 30 auf der Hauptstraße und der Mainzer Straße sowie die damit verbundene Lärmreduzierung, wie sie bereits im Lärmaktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz (veröffentlicht im Januar 2024) vorgesehen ist.

Der Aufbau der schweren Absperrungen für die maximal einstündige Sperrung wurde von den Teilnehmenden in Eigenregie übernommen, ohne Unterstützung durch die Gemeinde.

Anschließend setzte sich der Demonstrationszug geordnet über die Hauptstraße in Bewegung. Die Veranstaltung verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.

Die Teilnehmenden betonten, dass Tempo 30 eine schnell umsetzbare und effektive Maßnahme sei, um die Lärmbelastung spürbar zu senken undgleichzeitig die Verkehrssicher-heit für Anwohnende, FußgängerInnen sowie Radfahrende deutlich zu erhöhen.

Foto A. Gries

Insbesondere auf der stark frequentierten und engen Hauptstraße könne so das Risiko schwerer Unfälle erheblich reduziert werden.

Die Teilnehmenden betonten, dass Tempo 30 eine schnell umsetzbare und effektive Maßnahme sei, um die Lärmbelastung spürbar zu senken und gleichzeitig die Verkehrssicher-heit für Anwohnende, FußgängerInnen sowie Radfahrende deutlich zu erhöhen.

Insbesondere auf der stark frequentierten und engen Hauptstraße könne so das Risiko schwerer Unfälle erheblich reduziert werden.

Mit der Demonstration richtete sich ein klarer Appell an den Landesbetrieb Mobilität (LBM), den bestehenden Lärmaktionsplan endlich umzusetzen und die dort vorgesehenen Maßnahmen nicht weiter zu verzögern.

Auf dieser Kreisstraße ist die VG Nieder-Olm die zuständige Verkehrs-behörde, benötigt aber die Zustimmung des LBM in Worms. Die Demonstrierenden fordern zeitnahes Handeln zum Schutz von Gesundheit, Lebensqualität und Sicherheit der Bevölkerung.

Landtagskandidatin Nina Wagner kritisierte die bisherigen Verzögerungen deutlich und forderte ein konsequentes Handeln der zuständigen Behörden. „Tempo 30 schützt Leben und reduziert Lärm – das ist Physik und Gesundheitsschutz“, erklärte Wagner in einem kurzen Statement.

Auch Asta Dittes, Kandidatin für das Amt der Verbandsgemeindebürgermeisterin, unterstützte die Forderungen der Demonstrierenden und sagte zu, sich im Falle ihrer Wahl aktiv für deren Umsetzung einzusetzen.

Petra Stumpf, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Essenheim


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Essenheim bekommt eine JugendvertretungEinstimmige Unterstützung im Gemeinderat

Essenheim, 27. März 2025: Auf Initiative der Grünen haben die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD am 25.03.2025 gemeinsam einen Antrag zur Wahl einer Jugendvertretung in Essenheim in den Gemeinderat eingebracht. Dieser Antrag erhielt die breite Zustimmung aller Fraktionen sowie des Bürgermeisters Winfried Schnurbus. Noch in diesem Jahr soll die Jugendvertretung im Rahmen einer
Jugendvollversammlung gewählt werden.

Rechtliche Grundlage und demokratische Förderung
„Damit wird jungen Menschen in Essenheim erstmals die demokratische Möglichkeit gegeben, ihre
Anliegen auf kommunaler Ebene selbstbewusst zu vertreten“, erläutert Bernd Neeb, der für die
Grünen den gemeinsamen Antrag ausgearbeitet hat. Dies ist besonders im Hinblick auf den
demografischen Wandel in unserer Region von Bedeutung, da es wichtig ist, die Perspektiven der
jüngeren Generation in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Das Recht junger Menschen auf Beteiligung ist in verschiedenen Gesetzen verankert, darunter die
Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz, das Baugesetzbuch und das SGB VIII.
Um sicherzustellen, dass die Jugendvertretung ihre Aufgaben effektiv erfüllen kann, wird die
Gemeindeverwaltung sie bei ihrer Arbeit unterstützen und die notwendigen Ressourcen bereitstellen.

Ziel: Essenheim als lebenswerter Ort für alle Generationen
Die Jugendvertretung soll die Interessen junger Menschen in Essenheim wirkungsvoll vertreten und
zur positiven Entwicklung der Gemeinde beitragen. Das übergeordnete Ziel ist es, Essenheim zu
einem noch lebenswerteren Ort für alle Generationen zu machen und jungen Menschen eine
dauerhafte Stimme in der kommunalen Politik zu geben.

Petra Stumpf, Fraktionssprecherin


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Doppelhaushalt RLP 2025/2026: Vertrauensfrage an die CDU und ihren Landratskandidaten

Mainz, 19. Dezember 2024 – Der dringend benötigte Radweg zwischen Stadecken-Elsheim und Mainz steht erneut im Zentrum der politischen Debatte. Trotz breiter Unterstützung in der Bevölkerung und der fertigen Planfeststellung, die seit Juli 2024 das Baurecht sichert, wurde die Umsetzung des Projekts von der CDU durch ihr Abstimmungsverhalten versucht zu blockieren.

Der heute abgestimmte Doppelhaushalt 2025/2026 des Landes Rheinland-Pfalz sieht Mittel in Höhe von 800.000 Euro für den Bau des Radwegs im Jahr 2026 vor. Doch die CDU, die sich öffentlich für das Projekt stark macht, stimmte in der Haushaltsabstimmung dagegen. Diese Entscheidung wirft erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Partei und ihres Landratskandidaten auf.

Widerspruch zwischen Worten und Taten

Am 29. September 2024 demonstrierten Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern für den Radweg. Auch Ortsbürgermeister Thomas Barth (Stadecken-Elsheim, CDU) sprach sich bei der Kundgebung ausdrücklich für das Projekt aus: „Wir brauchen den Radweg, und zwar eher jetzt als morgen!“ (siehe AZ Mainz vom 01.10.2024). Umso überraschender und enttäuschender ist es, dass die CDU-Fraktion dem Haushalt nicht zugestimmt hat, der die finanzielle Grundlage für die Realisierung des Radwegs schafft.

Der Radweg als Symbol für nachhaltige Mobilität

Der Radweg zwischen Stadecken-Elsheim und Mainz ist weit mehr als nur eine Infrastrukturmaßnahme. Er steht für Klimaschutz, Verkehrssicherheit und eine moderne, nachhaltige Mobilität. Durch die Blockade des Haushalts signalisiert die CDU, dass sie diesen Prioritäten keine ausreichende Bedeutung beimisst.

Vertrauensfrage an die CDU

Die Bevölkerung hat ein Recht auf Ehrlichkeit und Verlässlichkeit von politischen Entscheidungsträgern. Die CDU und ihr Landratskandidat müssen nun klarstellen, wie sie ihre Haltung gegenüber einem zentralen Projekt wie diesem rechtfertigen. Wird hier nach rein parteitaktischen Motiven gehandelt, oder steht tatsächlich der Wille zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund?

Wir fordern die CDU und ihren Landratskandidaten auf, sich eindeutig zu positionieren und zu erklären, wie sie zu einer fahrradfreundlichen, nachhaltigen Mobilität stehen – in Worten und in Taten.

Petra Stumpf
Fraktionssprecherin


Bis zu 350 Fahrradfahrer demonstrieren für Radweg an L426. Die Radverbindung an der L426 zwischen Stadecken-Elsheim und Mainz-Lerchenberg ist seit Jahren in Planung. Mit einer Demo haben viele Radler dem Anliegen nun Nachdruck verliehen / AZ vom 30. September 2024

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